Bei den für Montage oder Auslieferungsfahrten genutzten Firmenfahrzeugen sind die transportierten Werkzeuge oder Waren oft wertvoller als das Fahrzeug. Bei einem Unfall oder Diebstahl sind diese Werte jedoch nicht über die Kfz-Kaskoversicherung gedeckt. Es gibt jedoch eine Absicherungslösung.
22.4.2014 (verpd) In vielen Firmenfahrzeugen, die von Monteuren oder zur Warenauslieferung genutzt werden, befinden sich teure Werkzeuge und/oder Waren. Damit diese Gegenstände gegen Beschädigungen abgesichert sind, wird eine spezielle Autoinhalts-Versicherung benötigt, da eine Kfz-Kaskoversicherung hier nicht greift. Die Spezialpolice leistet je nach Vereinbarung sogar bei der Schädigung des Equipments durch eine verkehrsbedingte Vollbremsung.
Da viele Leasinggeber eine Kaskoversicherung vorschreiben, sind die meisten Firmenfahrzeuge entsprechend abgesichert. Viele Unternehmen berücksichtigen jedoch nicht, dass in den Firmenwagen teils erhebliche Werte wie Werkzeuge, Baumaterial, Ware oder Geräte transportiert werden, die nicht durch die Kfz-Kaskoversicherung abgesichert sind.
Doch auch der Wageninhalt ist wie das Fahrzeug selbst verschiedenen Risiken ausgesetzt, die zur Beschädigung oder zum Verlust führen können. Zu diesen Gefahren zählen unter anderem Unfall, Einbruch-Diebstahl in das Fahrzeug, Diebstahl oder Raub des Autos inklusive Ladung, Brand, Blitzschlag, Explosion, aber auch Sturm und andere höhere Gewalt.
Während der Fahrt bis zum nächtlichen Stellplatz
Mit einer Autoinhalts-Versicherung (auch Werkverkehrs-Versicherung genannt) lässt sich das genannte Equipment gegen diese und andere Risiken versichern. Sogar Schäden durch eine verkehrsbedingte Notbremsung können damit abgedeckt werden.
Der Versicherungsschutz besteht so lange, wie sich das Fahrzeug tagsüber in Betrieb befindet. Bei Bedarf kann gegen Zuschlag in der Regel auch das gesicherte nächtliche Abstellen mitversichert werden. Selbst Fahrten ins Ausland können in einer entsprechenden Versicherungspolice eingeschlossen werden.