Nicht nur aus Gründen der Sauberkeit ist nach dem Winter eine intensive Autowäsche sinnvoll. Gleichzeitig sollten zudem sicherheitsrelevante Merkmale wie das Reifenprofil oder die Beleuchtung kontrolliert werden.
10.3.2014 (verpd) Nässe, Kälte, Schnee und Eis, aber auch Streusalz und Rollsplitt können dem Autolack, der Karosserie und nicht zuletzt der Technik wie Bremsen, Schläuchen und Scheibenwischern ziemlich zusetzen. Daher empfehlen Autoexperten nach jedem Winter eine gründliche Autowäsche sowie eine ausgiebige Sicherheitskontrolle.
Bevor man in eine Waschanlage einfährt, ist es wichtig, den hartnäckigsten Schmutz am besten mit einem Hochdruckreiniger zu entfernen. Das verhindert, dass beim Waschen der Lack und die Autofenster durch noch anhaftenden Rollsplitt oder Salz zerkratzt werden.
Da in den Wintermonaten besonders viel Schmutz in die Radkästen und Felgen gelangen, sollten diese ebenfalls mit dem Hochdruckreiniger gründlich gesäubert werden.
Lack- und Glasschäden ausbessern lassen
Wer Lackkratzer an seinem Auto feststellt, sollte diese am besten sofort ausbessern oder ausbessern lassen, um Rost- und größer werdende Lackschäden zu vermeiden. Dies gilt ebenfalls für Kratzer oder gar Steinschläge an den Autoscheiben. Sicherheitsrelevante Glasschäden, zum Beispiel Risse, die das Sichtfeld des Fahrers beeinträchtigen, müssen repariert werden.
Übrigens, in einer Teilkasko-Versicherung sind unter anderem Glasbruchschäden versichert. Für eine Reparatur muss man dann maximal die vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Manche Versicherer verlangen sogar keine oder nur eine reduzierte Selbstbeteiligung, wenn der Schaden von einer Partnerwerkstatt des Versicherers repariert wird.
Um das Fahrzeuginnere trocken zu halten, ist es wichtig, dass die Bodenbeläge, wie Fußmatten oder -teppiche, regelmäßig herausgenommen, gesäubert und getrocknet werden. Zudem ist darauf zu achten, dass das Fahrzeuginnere, also der Boden wie auch die Sitze, komplett trocken sind.
Kfz-Check nach dem Winter
Beim Autowaschen kann der Kfz-Besitzer bereits diverse sicherheitsrelevante Teile prüfen. Beispielsweise ist darauf zu achten, dass die Reifen überall ein ausreichendes Profil von mindestens vier Millimetern haben, der Reifendruck in Ordnung ist und auch sonst keine Beschädigungen, zum Beispiel Risse oder eingefahrene Gegenstände (Nägel, Scherben oder anderes) aufweisen.
Zudem ist es wichtig, die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung, den Ölstand, den Stand des Kühlwassers und des Wassers für die Scheibenwischanlage zu kontrollieren. Scheibenwischblätter, die brüchig sind oder beim Wischen schmieren, sind auszutauschen. Zudem sollten die Tür- und Fensterdichtungen auf Schäden wie Risse oder poröse Stellen geprüft und wenn nötig repariert werden.
Die Kontrolle und die Reinigung des Unterbodens, des Motors sowie der diversen Schläuche und Leitungen sollte nach Aussagen von Autoexperten von einer Kfz-Werkstatt erfolgen, da so manche elektronischen Bauteile eine Reinigung mit einem Hochdruckreiniger nicht unbeschadet überleben. Werden Schneeketten oder ein Skidachgepäckträger nicht mehr gebraucht, sollten sie entfernt werden, denn ein unnötiger Ballast verursacht nur einen höheren Benzinverbrauch.